Sanierung Erlenbächli

Uetliburg

Facts & Daten

Bauherr Gemeinde Gommiswald, 8737 Gommiswald 
Projektleitung Schällibaum AG - Roman Waller  
Bauleiter Schällibaum AG - Erwin Schlatter 
Projektierung 2008 - 2017 (Studie bis Auflage) 
Ausführung 2016 - 2019 (Ausschreibung bis Abschluss) 
Baukosten CHF 2.0 Mio.  
Detailbereich 

Strassenbau / Wasserbau / Werkleitungsbau /

Entwässerung / Wasserversorgung

 

Projektbeschrieb

Aufgrund der Einzonung der Parzellen im Gebiet Vogelsang wurde für die Baubewilligung der geplanten Überbauung der Gewässerraum des Erlenbächlis ausgeschieden. Wegen wiederholten Wasseraustritten bei der Eindolung der Seeblickstrasse und der daraus resultierenden Überflutungen der darunter liegenden Liegenschaften, wurde die Hochwassersicherheit des Erlenbächlis überprüft und, wo nötig, Massnahmen getroffen. Das bestehende Erlenbächli wurde oberhalb des Siedlungsgebietes gefasst und teilweise kanalisiert oder eingedolt in die Meteorwasserleitung der Ottenhofenstrasse abgeleitet. Das Meteorwasser der Ottenhofenstrasse wurde in den Huetbach eingeleitet. Der bestehende Durchlass Huetbach in der Ottenhofenstrasse war ebenfalls zu klein dimensioniert. Die Abschnitte, in welchen das Erlenbächli in einem offenen Gerinne fliesst, waren teilweise stark eingewachsen. 
Das Erlenbächli (HQ100=1.5 m3/s) wurde im gesamten Projektperimeter, wo möglich, offengelegt. Der Durchlass des Fusswegs zur Speerstrasse, der Durchlass Seeblick sowie die Eindolungen in der Ottenhofenstrasse wurden vergrössert, soweit wie möglich verkürzt und deren Einlaufbauwerke optimiert. Der Durchlass Seeblick wurde entsprechend der neuen Erschliessungsstrasse Seeblick 22-27 verschoben. Im projektierten Auslaufbauwerk des 
Huetbachs unterhalb der Ottenhofenstrasse wurden das Erlenbächli und der Huetbach (HQ100=3.9 m3/s) zusammengeführt. 
Für die bestehenden Zugänge zu den Parzellen Nr. 412 und 413 war je eine Querung des Erlenbächlis in Form einer Fussgängerbrücke notwendig. Die Brückenquerschnitte wurden genügend gross dimensioniert, damit eine Verklausungsgefährdung >HQ100 erreicht werden konnte.